Ende des Bürgerkriegs im Südsudan. Unterzeichnung des Friedensabkommens (Comprehensive Peace Agreement – CPA) für den Südsudan, das dem Süden des Landes für sechs Jahre eine Teilautonomie (“Übergangsperiode”) gewährt. Danach Referendum über die Trennung oder Verbleib im Landesverband.
Eskalation des Konfliktes in Darfur im Westen des Sudan. Die Zentralregierung geht mit dem Einsatz der Armee gegen die Rebellen aber auch gegen die Zivilbevölkerung vor.
Putsch durch Omar Hassan Ahmad al-Bashir, Verhängung des Ausnahmezustands; Anheizung militärischer Aktivitäten im Süden; Islamisierung des Landes; Verwicklung der Führung in terroristische Aktivitäten (wie 1995 Anschlag auf ägyptischen Präsidenten Mubarak in Addis Abeba).
Einführung der Scharia. Alle Bürger, gleich welcher Religion, müssen sich islamischem Recht unterwerfen.
Erneutes Ausbrechen des Bürgerkriegs im Südsudan (2. Phase)
Putsch und Regierungsübernahme durch Oberst Jaa’far al-Nimeiri; Verbot politischer Parteien
Parlamentswahlen im Mai; erneute Etablierung einer Zivilregierung
Militärregierung unter General Ibrahim Abbud
Entlassung des Sudan in die Unabhängigkeit
Bürgerkrieg im Südsudan (1. Phase)
Abhaltung von Wahlen zur Vorbereitung auf die Unabhängigkeit
Sudan als britisch/ägyptisches Kondominium
Eroberung des Sudan durch Mohamed Ali, ägyptische Herrschaft, Handel mit Sklaven und Gold
Gründung verschiedener Scheichtümer durch dem Islam verbundene arabische Stämme
Sudan unter christlichem Einfluss
Königreich Kusch, das weltgeschichtliche Bedeutung erlangt. Kusch eroberte im 8. und 7. Jh. v. Chr. Ägypten und beherrschte in der 25. Dynastie ein Reich vom Mittelmeer bis zu den Quellen des Nils.
Der Norden des Sudan gelangt unter ägyptischen Einfluss