Klima

Zunehmender Nahrungsmangel

Seit über 40 Jahren herrscht im Westsudan eine fast ununterbrochene Dürre. Gegenüber den vier vorangegangenen Jahrzehnten verringerten sich in diesen 40 Jahren die Niederschläge um ca. 40%. Folglich wird beispielsweise der Hirseanbau zunehmend schwieriger, auch das Vieh kann nicht immer ausreichend ernährt werden.        

Zunehmende Wasserknappheit

Weitere Folgen der Klimaveränderung sind  die Austrocknung der Wadis, Tümpel und Brunnen.

 

Klimadiagramm von Al-Fashir

Ab 300 mm

Bei dieser jährlichen Niederschlagsmenge können die Bewohner Darfurs ausreichend Hirse erwirtschaften, um ihren Nahrungsbedarf zu decken.

Unter 300 mm

Hier kann nicht mehr genügend geerntet werden, um den Nahrungsbedarf bis zur nächsten Ernte zu decken.

Unter 200 mm

Bei dieser Niederschlagsmenge im  Jahr kann nur etwa die Hälfte dessen geerntet werden, was die Familie bis zur nächsten Ernte an Nahrung benötigt.

Unter 130 mm

Bei solchen geringen Niederschlagsmengen kommt es zu einer Hungersnot.